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Terrakotta-Armee: Das Heer von Kaiser Qin belegt sein Winterquartier

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Brüssel

Von Aris Kokkinos /Übersetzt von Patricia Fridrich

Beim Graben eines Brunnens im Jahr 1974 in Xi’an (Ostchina) entdecken Landwirte die Terrakotta-Krieger. Archäologen kommen, staunen : ein Heer von 8000 Soldaten aus Ton, inklusive Pferden und Streitwagen, steht seit dem 3. Jahrhundert nach Christus stramm. Seite an Seite beschützen sie Qin Shi Huang, den ersten Kaiser von China, bis im Jenseits.

Brusseliana Jones und die grandiose Aussstellung

In Brüssel präsentiert die Ausstellung Repliken von über 150 Kriegern, Pferden und Wagen, begleitet von einer spektakulären Inszenierung : ein Diorama beschreibt die 56 km ² große Ausgrabungsstätte, die 1987 von der UNESCO z um Weltkulturerbe erklärt wurde, und eine Licht- und Klangshow erinnert an die Geschichte des Ersten Kaisers.

Brussels Major Events, Veranstalter der 2011 gezeigten Ausstellung « Tutanchamun, sein Grab und seine Schätze » hat wieder die Ruder in die Hand genommen. Vierzehn europäische Städte hat die Terrakotta-Armee bereits verzaubert. Die originalgetreuen Repliken wurden von chinesischen Handwerkern aus der Region Xian gefertigt, um die Schätze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ohne die Originale zu gefährden.

 

Philippe Van Lil, Pressesprecher der Ausstellung, erklärt diese Entscheidung„Die chinesische Regierung zögert damit, diese einmaligen Funde, die sowohl schwer als auch zerbrechlich sind, zu verleihen. Jedes Exemplar wiegt an die 300 Kilo, der Transport ist schwierig, und die Konservierung ebenso. Die Ausstellung ermöglicht es dem Publikum, die Werke originalgetreu zu bewundern. »

Eine Renaissance der Börse

Die Ausstellung hätte keine besseren Räumlichkeiten finden können als die Brüsseler Börse, einen Neorenaissance-Palast aus dem 19. Jahrhundert, der selbst Meisterwerke der Bildhauerei wie beispielsweise Arbeiten von Auguste Rodin beherbergt. Das Gebäude war zuletzt nur teilweise von Euronext besetzt, einer Tochtergesellschaft der Börse, bis die Stadt Brüssel 2011 beschloss, das vollständige Eigentum zu erwerben und die Börse zu einem Ort für besondere kulturelle Veranstaltungen zu machen.

Der Tourismusschöffe Brüssels , Philippe Close, sieht die Zukunft dynamisch

Unser Ziel ist es, auch weiterhin ein Stadtprojekt zu entwickeln, das ein großes Publikum in die Hauptstadtlockt und dadurch aktiv dazu beiträgt, Brüssel als touristische Destination zu fördern. ”

Die erste Ausstellung als Vorbote anderer Ausstellungen - cháng shòu – Lang lebe die neue Börse !