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Map of the week: Europas Faulenzer

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Katha Kloss

Gesellschaft

In Deutschland hört man aktuell wieder recht viel von der Spezies der „Gammelgriechen“ (Vielfach-Zitat Bild-Zeitung), die wenig arbeiten und öffentliche Gelder der EU-Länder verprassen würden. Stimmt es, dass die Südländer weniger arbeiten als der Norden? Karte der Woche.

Internationale Vergleichszahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aus dem Jahr 2013 belegen genau das Gegenteil. In fast keinem anderen Land wird so wenig gearbeitet wie in Deutschland (durchschnittlich 35,3 Stunden/ Woche), nur die Schweiz (35 Stunden) und die Niederlande liegen mit 30 Stunden wöchentlich noch darunter.

Laut OECD arbeiten die Griechen in ihrem Erstjob im Europavergleich am längsten (42,1 Stunden/ Woche), dicht gefolgt von den Polen (40,7), Slowaken (40,7) und Tschechen (40,5). Eine weitere Studie, diesmal von Eurostat, zeigt außerdem, dass die Griechen auch beim Zweitjob ganz vorn liegen. Im Nebenjob arbeiten sie zusätzlich weitere 17,8 Stunden/ Woche und kommen somit locker auf eine 60-Stunden-Woche. Wie war das nochmal, Gammelgriechen? 

Quelle: OECD 2013

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