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Berlinale 2013: Erinnerungen und ein Bär für Rumänien

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Kultur

Jude Law als Psychologe, der schrägen Machenschaften um ein Antidepressivum auf die Spur kommen will; Matt Damon als Umweltaktivist, während draußen die echten Protestler vergeblich auf ihre Diskussion über das Fracking warteten; Jane Fonda und die barbusigen Aktivistinnen von Femen: die 63. Berlinale stand eindeutig unter einem Aktivisten-Stern. Die Bären allerdings gingen an düstere Dramen um einen verlorenen Sohn (Rumänien) und einen Eisensammler (Bosnien-Herzegowina).

Goldener Bär für Rumänien

Zum ersten Mal geht 2013 ein Goldener Bär nach Rumänien. Calin Peter Netzers Film Pozitia Copilului ('Child's Pose'; 'Die Stellung des Kindes') ist eine Mutter-Sohn Tragödie vor dem Hintergrund eines von Korruption zerfressenen Landes. Besonders das osteuropäische Kino konnte auf der 63. Berlinale punkten: 'Eine Episode aus dem Leben eines Metallsammlers' (Epizoda u zivotu beraca zeljeza) des bosnischen, Oscar-gekrönten Regisseurs Danis Tanovic (No Man's Land) konnte gleich zwei Preise abstauben.

  ©Richard Hübner/ Berlinale 2013

Soderbergh-Glamour

Blitzlichtgewitter für Steven Soderbergh und Side Effects Schauspielerin Rooney Mara.

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Side Effects

Jude Law ist Psychologe und will in Soderberghs Psychothriller Side Effects den Nebenwirkungen eines Antidepressivums auf die Spur kommen. Im Bild (li-re): Regisseur Steven Soderbergh, Schauspielerin Rooney Mara undJude Law in Berlin.

  Kinostart: 25. April 2013

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Aller guten Dinge sind drei

Mit Before Midnight (Richard Linklater) bringen Julie Delpy und Ethan Hawke den dritten und letzten Teil in ihrer romantischen Before-Reihe (Sunset, Sunrise) ins Kino. Jesse und Céline sind darin seit 9 Jahren ein Paar.

  Kinostart: 6. Juni 2013

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Promised Land

In den USA ist Promised Land (Gelobtes Land) des US-Regisseurs Gus Van Sant (Milk) bereits angelaufen. Zum Festival präsentierten John Krasinski, Gus van Sant und Matt Damon das Umweltdrama über die so genannte Förderpraxis des Fracking. Für die extra angereisten Umweltaktivisten bleib da keine Zeit.

  Deutscher Kinostart: 13. Juni 2013

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

W imie... In the Name of

Die komplette W imie-Crew um Regisseurin Malgoska Szumowska (Polen). Der Film beleuchtet ein Tabuthema: die Homosexualität unter Priestern.

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Rock auf dem roten Teppich

Die britische Rockband Status Quo (an "In the army now" war nur schwer vorbeizukommen) hat sich mit ihrem Streifen Bula Quo! nun auch hinter die Kamera gewagt. Allerdings lief der Film nicht im Hauptprogramm.

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Femen & Jane Fonda

Frauenpower: Neben Fonda machte auch Isabella Rossellini einen Abstecher auf den roten Teppich in Berlin, während draußen eine Protestaktion der ukrainischen Frauengruppe Femen stattfand.

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Multikulti-Berlinale-Jury 2013

Von links nach rechts: US-Schauspieler Tim Robbins, der deutsche Regisseur Andreas Dresen, die iranische Regisseurin Shirin Neshat, Wong Kar-Wei (Jury-Präsident), die dänische Regisseurin Susanne Bier, die griechische Regisseurin Athina Rachel Tsangari und Kamerafrau Ellen Kuras.

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Tim Robbins

US-Glamour gefällt in Berlin: Der Schauspieler (Mystic River, Green Lantern) und Regisseur war dieses Jahr Jurymitglied.

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

Wiedersehen mit Ethan Hawke

Gewöhnungsbedürftig - der Waschbärenlook.

  (Foto:  ©Katarzyna Swierc)

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